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I don't know what's wrong, it's like I'm too far gone
It doesn't matter anyway
Fear is in my heart, just when I stop it starts
And I can never live this way

Living with a curse, sometimes it's even worse
It slowly kills me everyday
Something I despise is gonna take my life
I guess I'll try again today
16.3.16 20:52


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Der Steppenwolf

A. Harry Haller auf den ersten Blick

B.
1. Der Steppenwolf
2. Angst vor dem Tod
3. Vergleich Haller mit Würstchen
4. Haller und die Drogen

C. Hängen geblieben


Auf den ersten Blick ist der Protagonist Harry Haller eine zwiegespaltene Persönlichkeit, die in einem inneren Konflikt mit sich und dem von ihm selbst als Steppenwolf bezeichneten Charakter lebt. Zum einen versucht Haller sich mit dem bürgerlichen Leben zurecht zu finden, zum anderen bricht oftmals der Steppenwolf aus ihm heraus.
Sein Alltag besteht fast nur aus dem Leiden am Leben und dem Gedanken sich selbst umzubringen, wozu er jedoch nicht in der Lage ist, da er trotz seiner Selbstmordgedanken paradoxer Weise Angst vor dem Tod hat.
Haller ist im Grunde genommen ein armes Würstchen, das im heißen Wasser siedet und denkt, dass es gleich platzen wird, aber nicht weiß, dass der Topf schon vom Herd genommen wurde.
Körperlich gleicht Harry Haller einem lebendig gewordenen Weltschmerz, der seine innere Divergenz mit Alkohol und anderen Drogen zu betäuben versucht. Hallzuzinationen bleiben ihm dabei nicht erspart.
Und so ist es fraglich, ob die Nebencharaktere Hermine, Pablo und Maria überhaupt existieren. Oder ob Hallers neu entdeckte Welt - so wie seine Träume von Goethe und Mozart - nicht ein einziges Erlebnis im absoluten Delirium ist.
Ein Beispiel hierfür ist auch das Magische Theater. Es weist eindeutig Charakteristiken eines LSD-Rausches auf, wahrscheinlich auch ein Grund, warum sich "Der Steppenwolf" in den 60er- und 70er-Jahren an sehr großer Beliebtheit in den USA erfreute.
Zu verschweigen ist jedoch nicht, dass Hallers Bildungsstand einem hohen Niveau gleicht und über so manchen normalen Bürgern steht, vor denen er sich jedoch manchmal schlecht redet. Eine Anpassungsgabe besitzt Haller aber nicht.
Es scheint, als sei er psychisch so am Ende, dass er in keine Kategorie an Persönlichkeitswesen eingeteilt werden kann, als der eines psychisch Kranken, der am Ende auf einem seiner Trips hängen bleibt oder bereits im Vorfeld hängen geblieben ist.
28.11.07 19:24


Telling me to go
But hands beg me to stay
Your lips say that you love
Your eyes say that you hate

There's truth in your lies
Doubt in your faith
What you build you lay to waste
There's truth in your lies
Doubt in your faith
All I've got's what you didn't take

So I, I won't be the one
Be the one to leave this in pieces
And you, you will be alone
Alone with all your secrets and regrets
Don't lie

You promise me the sky
Then toss me like a stone
You wrap me in your arms
And chill me to the bone

There's truth in your lies
Doubt in your faith
All I've got's what you didn't take

So I, I won't be the one
Be the one to leave this in pieces
And you, you will be alone
Alone with all your secrets and regrets
Don't lie

So I, I won't be the one
Be the one to leave this in pieces
And you, you will be alone
Alone with all your secrets and regrets
Don't lie
5.11.07 20:00


Aktenzeichen

Ihre Karriere begann schon sehr früh im zarten Alter von 6, als sie ihren Brüdern in der Weihnachtszeit die Kalendertürchen öffnete und sich die darin enthaltene Schokolade aneignete. Danach wurden die Türchen wieder fein säuberlich verschlossen, damit die Überraschung nicht zu kurz kam. Um das ganze zu vertuschen, aß sie dann auch gleich ihren Kalender vollends leer, damit der Raub nicht mit ihr in Verbindung gebracht werden konnte und somit eher der Verdacht auf einen ihrer Rabauken-Brüder bestand. Selbst Jahre später wurden die Fälle von Schokoladenraub nicht aufgeklärt. Dies brachte sie immer mehr in Zugzwang bzw. Stehlzwang. Sie entwickelte sich zu einer kleinen Kleptomanin, die alles mitgehen ließ, was ihr in die Quere kam. Und sie machte ihre Sache perfekt. Geschickt ließ sie sich jedes Objekt der Begierde in ihre Tasche hineingleiten, sodass niemand es bemerkte. Ihr Diebesgut belief sich zu jener Zeit auf eher unnütze Gegenstände, wie z. B. Luftballons, Servietten, Besteck, Katzenbrekkies, Vasen, Alkohol, Teppiche, Goldbarren, Fensterrahmen usw...
Ihre größte Beute jedoch war das Herz, das sie ihrem Klassenkameraden Malte Moppens im 6. Schuljahr stahl. Malte überlebte diesen Überfall leider nicht...
Neue Ziele sollten erstrebt werden, ein formloser Übergang ins ungeheuer Abenteuerliche, wandelnd durch die Sphären als unheilbar Kranke (?). Kleptomanie - in Betracht des Übernatürlichens, des Über-sich-hinausgehens - auf einer völlig neuen Basis: die Basis des Kleptopathismus. Nur wenige Kleptopathen haben es bisher geschafft sich mit der höheren Ebene im Einklang zu befinden, bevor sie von ihr zerrissen werden.
Hoffnungslos oder besser gesagt hoffnungsvoll entgrenzte sie sich aus allen Stadien des Bewussten und Unbewussten, aus dem Ich, dem Es und dem Über-Ich, fühlte sich eins mit ihrem jahrelang zu Teil gewordenen Freund Alkohol und beging ihren größten Coup überhaupt..
Man kann zu Recht behaupten, dass sie bereits das Stadium des Alpha-Kleptopathen erreicht hatte, wobei das Stehlen nicht mehr als Ersatzbefriedigung bei gestörtem Sexualtrieb angesehen werden kann, sondern als ein hinzugewonnener Urtrieb, der Überhand nimmt und die anderen Urtriebe nach und nach ausmerzt. Durch diese Metamorphose ist es also nur natürlich dass sie eines Nachts bei einem Spaziergang am Wegesrand einer Pizza-Hut-Filiale einen Gartenstuhl entdeckte und ihn selbstverständlich mitnahm. Zudem sei gesagt, dass es sich hierbei nicht mehr um die kriminelle Absicht einer Zueignung handelte, es kam viel mehr - wie bereits erkärt - zu einem Ausbruch eines ihrer Urtriebe, der eine kriminelle Handlung viel mehr als nur ausschließt. Festmachen kann man dies an einem trivialen Beispiel: So stelle man sich vor, dass man sich bei einer spontanen Urlaubsreise in Sumatra befände. Gepackt von Abenteuerlustigkeit machte man sich auf in die Wildnis. Nichtsahnend. Nach einigen Schritten bermerkte man dann plötzlich in etwas entlegener Entfernung einen Tiger umherkreuzen. Wie ginge also ein normaler Mensch vor? Würde er weiter auf den Tiger hinzuwandern oder sich in Anbetracht seiner Unterlegenheit gegenüber des Tigers zur Flucht entscheiden? Richtig, er würde flüchten. Grund für die Flucht ist einer unserer Urtriebe, nämlich der, den wir als Lebenstrieb bezeichnen. Jemand, der unbekümmert auf den Tiger zulaufen würde, wäre entweder lebensmüde oder dumm. Wir entscheiden uns jedoch für Variante zwei. Übertragen auf den Kleptopathen heißt dies also: wer keine Stühle (o.ä.) klaut ist dumm. Zudem kämen nach dieser Flucht auch keine Polizisten hinter einem hergerannt mit den Worten: "Halt, Polizei! Sie sind gerade vor einem Tiger geflüchtet. Zeigen Sie doch mal Ihren Ausweis."
Doch so geschehen bei der Mitnahme des Stuhls. Zwei Toto&Harry-Verschnitte überwältigten die Kleptopathin zehn Meter vom "Tatort" entfernt. Das Plädieren auf Freispruch war jedoch in den Augen der modernen Staatssicherheit nicht angemessen. Und so wird unsere Kleptopathin in naher Zukunft in einer kleinen Zelle sitzen, bewaffnet mit einem Stück Kreide, mit dem sie einen kleinen Strich an die Wand malt: Eins.
4.10.07 19:02


Kleine Fortsetzung...

"Benedikt von Nursia!"
"Was?"
"Benedikt von Nursia, ich sitze auf ihm!"
"Du gibst deinem Brot Namen?"
"Nein, das IST Benedikt. Er wurde aus Versehen in diesem Brot eingebacken. Er fiel in den Teig als er versuchte über den Topf zu springen und mit seinen sehr ausgeprägten Genitalien am Rande hängen blieb. Er wurde bewusstlos, als man den Teig aus noch unbekannten Gründen mit Teppichklopfern bearbeitete!"
"Warum hast du nichts unternommen?"
"Ich war der mit dem Teppichklopfer."
"Na dann."
"Um zu vertuschen was passiert war und natürlich aus Neugierde schob ich dann den mit Teig ummantelten Benedikt in den Ofen."
"Klingt logisch."
"So, und nun warte ich auf meine 15 Kumpels, damit wir das Brot mal anschneiden können."
"Ich hab gar nicht gedacht, dass ihr solche Feinschmecker seid."
Stunden vergingen bis Jesus meinte:
"So, mein Ausgang für heute ist vorbei, ich muss wieder zurück ans Kreuz. Tolle Kumpels, kann man sich nicht drauf verlassen!"
"Ach, musst du etwa immer noch abhängen?"
"Ja, aber nicht mehr lange. Magst du solange auf mein Brot aufpassen?"
"Wie wär's wenn wir einfach abhauen?"
Stille.
"Hab ich dir erzählt, dass ich nen Bollerwagen hab?"
"Überredet."
Jesus und Wippe packten Benedikt auf den Bollerwagen und wanderten los. Als sie schon 100 Meter weit gekommen waren und sich in Sicherheit wägten, roch es plötzlich nach Gefahr. Aber Wippe hatte mit der unbestechlichen Intuition einer Frau erkannt, dass es das Brot war. Ungeachtet der Gerüche wanderten sie weiter....
Mit der Zeit bekamen sie einen unglaublichen Hunger, ihre Mägen brüllten wie zwei verrückt gewordene Kapuzineräffchen.
"Sollen wir das Brot brechen?"
"Nimm' mal lieber 'n Messer, brechen werden wir danach noch genug."
Als Jesus das Messer ansetzte, kam ganz unerwartet ein Lichtstrahl vom Himmel. Wippe und Jesus schauten hinauf und erblickten einen älteren klapprigen Mann, dem der Lichtstrahl aus dem Hintern zu scheinen schien.
"Jesus, mein Sohn!" erschallte es.
"Gude, Vadder!"
10.5.07 21:54


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